Mehr als Herzen, Ballons und Blumen – der Valentinstag
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Valentinstag. Prominent und überall. Rosa Herzen, herzförmige Pralinenschachteln, langstielige Rosen – ein rosarotes Meer wohin man schaut.
Geldmacherei sagen die einen. Ein Zeichen der ewigen Liebe die anderen.
Ein römischer Priester, der im 3. Jahrhundert nach Christus trotz Verbot Paare christlich traute, führte zu einem der bekanntesten weltlichen Feiertage.
Trotz all des Kommerz hat es etwas Schönes an sich, jemandem den man mag, dies auch zu zeigen. Ihm oder ihr eine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Einen Gruss, der zeigt, ich denke an dich, du bist ein wichtiger Teil meines Lebens.
Muss dies in rosa sein? Muss dies eine Blume oder Schokolade sein? Muss dies am 14. Februar sein? Nein. Aber es kann natürlich genau dies alles sein. Es müssen noch nicht einmal unsere Partner:innen sein, die beschenkt Geschenke werden.
Ich mag dich, du bist mir wichtig, ich liebe dich: Meine Eltern, meine Geschwister, meine Freund:innen, mein Gegenüber, mich, Gott.
Ich denke an dich mit: einem Anruf, einem Brief, einem gemeinsamen Kaffee, einer Blume, dem Übernehmen einer Aufgabe, von der ich weiss, dass du sie nicht magst, einer Stunde nur für mich, Stille.
Zeichen der Liebe. Klein, unscheinbar, unermesslich gross, für jede:n anders und doch immer ein Zeichen des Daseins, des an dich Denkens und Begleitens in den Abenteuern unserer Leben.
Die spirituellen Anregungen des «Paradiesgartens» im Jahr 2025 werden gepflanzt von Felicitas Ameling, Theologin und Spitalseelsorgerin. Mehr über die neue Autorin
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1 Kommentar
Kommentar schreibenLiebe Felicitas
Mir gefällt die Offenheit, die Du in Deinem Beitrag ausdrückst: Strukturen durchbrechen, freie Formen suchen, Kreativität leben.
Das Ziel bleibt das gleiche: Freundschaft und Beziehung feiern, einander ein Zeichen der Verbundenheit schenken.